Es sind noch drei Arbeitstage und 7 Tage insgesamt - und ich sitze dann im Zug nach Rheine und starte die Wanderung.
Eigentlich ist alles besorgt, liegt bereit, bis auf ein paar Kleinigkeiten für die Reiseapotheke und ein bißchen Marschverpflegung. Die Haare sind pflegeleicht kurz. Die Route ist verinnerlicht. Die Hotels sind gebucht.
Das ich mich trotzdem nicht so richtig vorbereitet fühle, mag daran liegen, dass der geplante Probemarsch mit Gepäck einfach aus Zeitmangel ausfallen musste. Also wird es, was das angeht, ein Kaltstart... Vielleicht sollte mir das mehr Sorgen machen, als es zur Zeit tut - aber letztlich bleibt mir jetzt in der Kürze nichts anderes übrig als nächste Woche einfach mal loszugehen.
Freunde haben mich gefragt, wie ich eigentlich auf die Idee gekommen bin. Schuld an dieser Wanderung ist Bill Bryson (ob ich ihm dafür danke, entscheide ich nach der Reise). Genauer gesagt ist es sein Buch A walk in the woods oder Picknick mit Bären, wie es fälschlicherweise auf deutsch heißt. Fälschlicherweise, weil in dem Buch außer ein paar Randnotizen kein Bär wirklich vorkommt... und schon gar kein Picknick mit Bären.
Bill Bryson beschreibt viel mehr seine Wanderung auf dem Appalachian Trail, dem sagenumwobenen Wanderweg durch die Appalachen, 3000 km von Georgia bis hoch nach Maine. Und diese Wanderung ist äußerst skurril: Gemeinsam mit seinem alten Freund Katz begibt er sich auf die langen Weg und der scheint alles andere als der ideale Hiker zu sein: übergewichtig, untrainiert und schlecht vorbereitet. Unterwegs treffen sie auf seltsame Gestalten und Wanderer mit der unterschiedlichsten Motivation.
Man lernt vieles über den Appalachian Trail, denn Bill Bryson hat hier nicht nur einen herrlich komischen Wanderbericht verfasst, sondern streut immer wieder sehr interessante Informationen zu Flora, Fauna, Geschichte ein.
Aber es ist kein reiner Sachbericht, sondern eine Erzählung und auch wenn das Wandern hier nicht nur gut wegkommt, sondern auch die Schattenseiten, Erschöpfung und Anstrengung ausgiebig geschildert werden: ein herrliches Buch, was bei mir wieder die schlummernde Wanderlust ausgeweckt hat. Und wenn ich erst mal ein bißchen trainiert habe, will ich auch nochmal eine Etappe auf dem Appalachian Trail wandern. :-)
Eigentlich ist alles besorgt, liegt bereit, bis auf ein paar Kleinigkeiten für die Reiseapotheke und ein bißchen Marschverpflegung. Die Haare sind pflegeleicht kurz. Die Route ist verinnerlicht. Die Hotels sind gebucht.
Das ich mich trotzdem nicht so richtig vorbereitet fühle, mag daran liegen, dass der geplante Probemarsch mit Gepäck einfach aus Zeitmangel ausfallen musste. Also wird es, was das angeht, ein Kaltstart... Vielleicht sollte mir das mehr Sorgen machen, als es zur Zeit tut - aber letztlich bleibt mir jetzt in der Kürze nichts anderes übrig als nächste Woche einfach mal loszugehen.
Freunde haben mich gefragt, wie ich eigentlich auf die Idee gekommen bin. Schuld an dieser Wanderung ist Bill Bryson (ob ich ihm dafür danke, entscheide ich nach der Reise). Genauer gesagt ist es sein Buch A walk in the woods oder Picknick mit Bären, wie es fälschlicherweise auf deutsch heißt. Fälschlicherweise, weil in dem Buch außer ein paar Randnotizen kein Bär wirklich vorkommt... und schon gar kein Picknick mit Bären.
Bill Bryson beschreibt viel mehr seine Wanderung auf dem Appalachian Trail, dem sagenumwobenen Wanderweg durch die Appalachen, 3000 km von Georgia bis hoch nach Maine. Und diese Wanderung ist äußerst skurril: Gemeinsam mit seinem alten Freund Katz begibt er sich auf die langen Weg und der scheint alles andere als der ideale Hiker zu sein: übergewichtig, untrainiert und schlecht vorbereitet. Unterwegs treffen sie auf seltsame Gestalten und Wanderer mit der unterschiedlichsten Motivation.
Man lernt vieles über den Appalachian Trail, denn Bill Bryson hat hier nicht nur einen herrlich komischen Wanderbericht verfasst, sondern streut immer wieder sehr interessante Informationen zu Flora, Fauna, Geschichte ein.
Aber es ist kein reiner Sachbericht, sondern eine Erzählung und auch wenn das Wandern hier nicht nur gut wegkommt, sondern auch die Schattenseiten, Erschöpfung und Anstrengung ausgiebig geschildert werden: ein herrliches Buch, was bei mir wieder die schlummernde Wanderlust ausgeweckt hat. Und wenn ich erst mal ein bißchen trainiert habe, will ich auch nochmal eine Etappe auf dem Appalachian Trail wandern. :-)
Wow .. hört sich toll an, auch wenn ich persönlich dafür auch nicht fit wäre. Ich wünsche Dir schöne Tage und das Du alles schaffst, was Du Dir vornimmst !!!
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